Inhaltsverzeichnis:
1) LinkedIn Beitrag erstellen: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
2) Einführung & unsere Erfahrung
3) Strategie: Bevor du deinen LinkedIn Beitrag erstellst
4) Der richtige Start: Die Hook
5) Der Hauptteil: Schreibe für den Leser, nicht für dich
6) Der Schluss: Dein Call-to-Action (CTA)
7) Tools, die dich beim LinkedIn Beitrag erstellen unterstützen
8) Ein paar letzte Worte
9) Über den Autor
LinkedIn Beitrag erstellen: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
- Mach dir vorab Gedanken über dein Ziel für den Beitrag
- Wechsle ab zwischen fachlichen und persönlichen Beiträgen
- Die Hook ist das wichtigste bei jedem LinkedIn Beitrag
- Halte die Länge deiner Beiträge auf Screenlänge
- Füge am Ende einen Call-To-Action ein
- Erleichtere dir die Arbeit mit Tools
Einführung & unsere Erfahrung
In diesem Blogpost teilen wir konkrete Tipps, damit du zukünftig (noch) erfolgreichere LinkedIn Beiträge schreiben kannst. Sei es der Start deines Beitrags (die sogenannte Hook), der Hauptteil inklusive der richtigen Formatierung oder das Ende mit einem passenden Call-to-Action (CTA).
Unsere Erfahrung basiert auf etwa zwei Jahren LinkedIn Beratung und dem Aufbau von verschiedenen Personal Brands. Wir haben in den letzten Jahren viel getestet, wahnsinnig viele Beiträge veröffentlicht und damit Best Practices entwickelt, die für uns und unsere Kunden am besten funktionieren.
Sidenote: Wenn du wissen möchtest, wie du ein Unternehmensprofil aufbaust, schau doch mal bei unseren anderen Blogposts vorbei.
Strategie: Bevor du deinen LinkedIn Beitrag erstellst
Bevor du einfach drauflos schreibst, solltest du wissen, warum und worüber du schreiben möchtest. Genau hier beginnt der Unterschied zwischen „ich poste mal etwas“ und einem strategischen LinkedIn Auftritt. Wenn du regelmäßig gute Beiträge erstellen möchtest, solltest du dich im besten Fall bereits mit deiner Personal Brand auseinandergesetzt haben.
Deine LinkedIn Beiträge sollten immer mit einem klaren Intent geschrieben werden und für den Leser ein eindeutiges Take-away beinhalten.
Wir empfehlen bei persönlichen Profilen in der Regel zweimal pro Woche zu posten und zwischen fachlichen und persönlichen Posts zu wechseln. Wobei „persönlich“ keinesfalls „privat“ meint, sondern eher deine Erfahrungen, Meinungen und Learnings.
Zum Warum: Was möchtest du mit deinem Post erreichen?
Beim LinkedIn Beitrag erstellen wird meist zwischen drei Zielen unterschieden:
Top of Funnel (TOFU)
- Ziel: Aufmerksamkeit gewinnen & Neugierde wecken
- Beispiel: „Niemand spricht darüber, wie einsam die ersten 12 Monate als Founder wirklich sind.“
Middle of Funnel (MOFU)
- Ziel: Vertrauen aufbauen, Ergebnisse zeigen, Verbindung vertiefen
- Beispiel: „Warum wir uns gegen eine Finanzierungsrunde entschieden haben.“
Bottom of Funnel (BOFU)
- Ziel: Warme Leads in zahlende Kunden verwandeln
- Beispiel: „Wir öffnen im März 10 neue Beta-Spots für Product-Teams, die X lösen wollen.“
Wenn du dir darüber vorab Gedanken machst, wird es deutlich einfacher, deinen LinkedIn Beitrag strategisch zu erstellen.
Der richtige Start: Die Hook
Nachdem du weißt, warum und worüber du schreiben möchtest, geht es an die eigentliche Arbeit: das Schreiben.
Die Hook ist der Start eines jeden LinkedIn Beitrags mit dem einzigen Ziel, Interesse zu wecken.
Und ja: Sie ist der wichtigste Part. Wenn deine Hook nicht funktioniert, wird dein Beitrag nicht gelesen.
Worauf kommt es an?
- Sie muss neugierig machen
- Sie sollte idealerweise bereits sagen, worum es geht
- Sie darf nicht kompliziert sein
Style-Empfehlung
Ein Satz.
Leerzeile.
Noch ein Satz.
So bleibt dein Beitrag gut lesbar.
Beispiele für gute Hooks
How to build a company and still stay active on LinkedIn?
"I don't find the time to write a post."
2. Wow, was war ich aufgeregt.
Ein letztes Mal ins Office im „Corporate Job“.
Was bei uns ebenfalls gut funktioniert hat:
Unpopular opinion:
Du musst nicht jede Kontaktanfrage bei LinkedIn annehmen.
Hot take:
Remote workers don't spend their time elsewhere because they dislike Germany.
Der Hauptteil: Schreibe für den Leser, nicht für dich
Im Kern geht es beim LinkedIn Beitrag erstellen darum, den Text für den Leser zu schreiben, nicht für dich selbst.
In unseren Projekten erleben wir oft, dass Kunden sehr viel zu erzählen haben. Das ist per se nichts Schlechtes. Allerdings überschätzen wir häufig, wie interessant wir für andere wirklich sind.
Wenn du möchtest, dass dein Beitrag bis zum Ende gelesen wird, achte auf:
- kurze Absätze
- klare Sprache
- präzise Aussagen
- maximal eine Screenlänge
LinkedIn ist keine klassische Blogplattform. Menschen lesen Beiträge, während sie nebenbei andere Dinge erledigen: auf dem Weg zur Arbeit, in der Kaffeepause oder zwischen zwei Meetings.
Es ist kein Ort für Deep-Dive-Analysen, sondern für Klarheit und Relevanz.
Der Schluss: Dein Call-to-Action (CTA)
Jeder gute LinkedIn Beitrag braucht einen klaren Abschluss. Und idealerweise enthält dieser einen Call-to-Action.
Ein CTA ist nichts anderes als eine konkrete Handlungsaufforderung.
Beispiele für gute CTAs
Fragen für die Kommentare:
- Wusstest du sofort, was du gründen möchtest, oder hast du dich auch „ausprobiert“?
- What do you think about remote work? If you're doing it as well: What's your favorite place?
Ein humorvoller Abschluss:
„Du würdest auf der Straße auch nicht mit jeder Person über deine Services sprechen. Oder vielleicht doch?“ 😜
Du kannst außerdem sogenannte Snippets ans Ende setzen:
—
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Tools, die dich beim LinkedIn Beitrag erstellen unterstützen
Inzwischen gibt es auch tolle Tools, die dich beim LinkedIn Beitrag schreiben unterstützen können.
Und nein, wir sprechen hier nicht von KI-Tools wie ChatGPT, die dir das Schreiben komplett abnehmen.
Das würden wir tatsächlich nicht empfehlen.
Wir haben selbst den Test gemacht und festgestellt: Reiner KI-Content kommt bei den Lesern in der Regel deutlich schlechter an. Beiträge wirken austauschbarer, weniger nahbar und erzeugen weniger Interaktion.
Was wir stattdessen meinen, sind Tools, die dich im Prozess unterstützen, nicht ersetzen.
Ein Beispiel dafür ist AuthoredUp.
Ein Tool, mit dem du:
- deine Formatierung direkt für Mobil- und Desktop-Ansicht überprüfen kannst
- Inspiration für Hooks und CTAs bekommst
- verschiedene Analysefunktionen nutzen kannst, um zu sehen, welche Beiträge bei deiner Zielgruppe wirklich ankommen
Gerade wenn du regelmäßig LinkedIn Beiträge erstellen möchtest, kann so ein Tool helfen, strukturierter zu arbeiten und deine Performance besser zu verstehen.
Am Ende gilt aber trotzdem: Kein Tool ersetzt Klarheit über deine Positionierung und deine Zielgruppe.
Ein paar letzte Worte
Jeder Anfang ist schwer und regelmäßig auf LinkedIn zu posten kann gerade am Anfang herausfordernd sein. Lass dir aber gesagt sein: Es lohnt sich, wenn du es strategisch angehst.
Wir hatten bereits Kunden, die über LinkedIn ihre Investoren gefunden haben. Andere gewinnen heute deutlich mehr B2B-Kunden über ihre Beiträge. Und wieder andere haben sich eine so starke Personal Brand aufgebaut, dass sie auf Messen erkannt und aktiv angesprochen werden. All das passiert nicht über Nacht. LinkedIn ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Wenn du bereit bist, dranzubleiben, klar zu positionieren und kontinuierlich Mehrwert zu liefern, wird sich der Effekt mit der Zeit verstärken.
Über den Autor
Hightide, gegründet von Hendrik und Caro, ist eine Agentur die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Startups und Entrepreneuren zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Dabei kombinieren wir LinkedIn Marketing und strategisches Website Design als die beiden wichtigsten B2B-Channel. Gerne begleiten wir auch KMU und andere Experten im B2B-Sektor auf ihrem Weg.
Inhaltsverzeichnis:
1) LinkedIn Beitrag erstellen: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
2) Einführung & unsere Erfahrung
3) Strategie: Bevor du deinen LinkedIn Beitrag erstellst
4) Der richtige Start: Die Hook
5) Der Hauptteil: Schreibe für den Leser, nicht für dich
6) Der Schluss: Dein Call-to-Action (CTA)
7) Tools, die dich beim LinkedIn Beitrag erstellen unterstützen
8) Ein paar letzte Worte
9) Über den Autor

